Fußballcamp in Werder

Erstes Fußballcamp in Werder (Havel) eröffnet

Maximilian will lernen, wie man den Ball am Fuß hält, Tony will sich beim Kopfstoß verbessern und Felix beim Dribbeln. Die sieben- bis achtjährigen Jungs sind Teilnehmer des 1. Werderaner Fußballcamps auf dem Arno-Franz-Sportplatz. Am Dienstag  begann es und soll bis einschließlich Freitag dauern. Das Camp wird vom Werderaner FC Viktoria, der SG Töplitz und der Eintracht Glindow veranstaltet. Schirmherrin ist Werders Bürgermeisterin Manuela Saß. Mit 56 Teilnehmern ist die Premiere des Fußballcamps bereits ein Erfolg.

Schon wenige Minuten nach der offiziellen Eröffnung füllt sich der Platz mit kickenden Kindern und Jugendtrainern der drei beteiligten Vereine. Nach einer Erwärmung geht es an die orangenen Bälle, die vereinzelt schon recht kunstfertig in der Luft gehalten  oder aufs Tor geflankt werden. Die 52 Jungs und 4 Mädchen im Alter von 6 bis 13 Jahren sind je nach Fähigkeiten in drei Trainingsgruppen verteilt.  „Wir sind überwältigt von der großen Zahl von Teilnehmern und auch von der Bereitschaft vieler  Sponsoren, das Fußballcamp großzügig zu unterstützen“, sagt der Vorsitzende des Stadtsportbundes Klaus-Dieter Bartsch. Selbst das Wetter spiele mit.

Nachdem es im vergangenen Jahr erstmals gelungen sei, dass die Werderaner Karnevalsvereine gemeinsam zu einem Rosenmontagsball einladen, sei sie stolz, dass nun die drei großen Fußballvereine der Stadt bei der Nachwuchsförderung kooperieren, sagt Bürgermeisterin Manuela Saß. Beim Fußballcamp könnten die Kinder lernen, dass die Spieler gegnerische Mannschaften auch gute Freunde werden können. Der Fußballworkshop richte sich nicht nur an Vereinsspieler. „Er gibt allen Kindern die Möglichkeit, in den Ferien sportlich unterwegs zu sein, statt an der Spielekonsole zu sitzen“, so Manuela Saß.

Der Spaß an der Bewegung soll an diesen vier Tagen im Vordergrund stehen, sagt Organisationschef Klaus-Dieter Bartsch. Zusätzlich zum Training gebe es ein Rahmenprogramm. So wird am Dienstag der neue Teil des Werderaner Kinderbuchs „Moppel und Mücke“ vorgestellt, passenderweise zum Thema „Fußballfieber“. Am Mittwoch fährt die gesamte Truppe zum Hertha-Training mit Pál Dárdai, am Donnerstag werden die Sporttherapeuten von Trinitas Kenntnisse zum Körperaufbau vermitteln. Schließlich wird am Freitag nach dem Abschlussturnier gegrillt.

WFC-Juniorentrainer Thomas Richter glaubt, dass diese Mischung die Kinder nicht nur sportlich, sondern auch charakterlich voranbringen wird. „Sie lernen sich kennen, kommen gemeinsam weiter und haben die Chance, echten Teamgeist zu entwickeln.“